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  "...ein ganz toller junger Künstler..."
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GITARRE AKTUELL


"...Musiker von Kaliber..."
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DIE SÜDOSTSCHWEIZ


"...herausragendes Talent..."
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LIECHTENSTEINER VATERLAND


"...Musikalisch wie technisch zu jeder Zeit absolut über der Sache..." - BÜNDNER TAGBLATT


"...Doçi meistert mit souveräner Leichtigkeit..."
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ST. GALLER TAGBLATT


(photo by Simon Hallström)

Admir Doçi wurde 1982 in Tirana (Albanien) geboren. Nach Studien am Kunstlyzeum Tirana erwarb er seine Lehr- und Konzertdiplome mit höchsten Auszeichnungen an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Anders Miolin; ausserdem besuchte er Meisterkurse bei Oscar Ghiglia, Alvaro Pierri, Manuel Barrueco, Sharon Isbin, Carlo Marchione und David Russell.

Seine rege Konzerttätigkeit umfasst renommierte Festivals wie z.B. Festival Musikwoche Braunwald (Schweiz), Festival Boswiler Sommer (Schweiz), Liechtensteiner Gitarrentage, Festival Allegretto Albania, Ohrid Summer Festival (Mazedonien), sowie Tourneen mit der Mezzosopranistin Leila Pfister, dem Blockflötisten Matthias Weilenmann, dem Cellisten Mattia Zappa und dem Galatea Quartett. Als Solist ist er u.a. mit der Kammerphilharmonie Graubünden, Neuen Glarner Musikkollegium, Zuger Sinfonietta und Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester aufgetreten. Er spielte unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Markus Bosch, Kai Bumann oder Carlos Dominguez-Nieto und hatte bereits sein Debut an renommierte Konzerthäuser, wie Tonhalle Zürich oder Victoria Hall Genève.

Ein besonderer Schwerpunkt gilt der Neuen Musik mit zahlreichen Uraufführungen von zum Teil ihm gewidmeten Werken und seiner Mitwirkung an der Oper Aschenbrödel von Martin Derungs. Rege Zusammenarbeiten mit verschiedenen Komponisten, sowie mit dem Ensemble für Neue Musik Zürich. Als Spieler der 13-saitigen Gitarre gehört er zu den innovativsten Gitarristen seiner Generation. Der schweizer Komponist Martin Derungs widmete ihm u.a. sein Werk "Wasser und Luft" op.99 für 13-saitige Gitarre und symphonisches Orchester.

Admir Doçi ist vielfach ausgezeichnet worden: Stipendien der Marguerite Meister und Friedl-Wald Stiftungen; Studienpreise des Schweizerischen Tonkünstlervereins und der Hans Schaeuble Stiftung; Podium Preis Liechtenstein "für seine virtuose und hohe künstlerische Leistung"; dritter Preis am VI. Internationalen Gitarrenwettbewerb in Thailand; erster Preis am Hegar Gitarrenwettbewerb Zürich und erster Preis am IV. Internationalen Gitarrenwettbewerb in Liechtenstein.

Admir Doçi unterrichtet an der Kantonsschule Küsnacht und wird regelmässig als Gastdozent an der Akademie der Künste in Tirana eingeladen.

Er spielt eine Gitarre von Karl-Heinz Römmich und eine 13-saitige Gitarre von Ermanno Chiavi.





Über den Gitarristen Admir Doçi


In dem Werk: „Das Prinzip Hoffnung“, verfasst von Ernst Bloch in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts, steht ein kleiner, aber grossartiger Satz: „Hoffnung ist ins Gelingen verliebt.“

Am Gitarrenfirmament gibt es mit Admir Doçi aus Albanien einen neuen Stern. Und damit ein Stern leuchten kann, müssen unglaubliche Energien gegeben sein, sowohl von den Umständen her wie der persönlichen Anlage nach. Zum wirklichen Gelingen gehört viel: liebende und erkennende Eltern, erste Lehrer, die ein Klima der Ermutigung schaffen und spätere, die mit einem angehenden Künstler in unendlicher Detailarbeit die gestaltenden Kräfte freisetzen. Es müssen die finanziellen Dinge geklärt sein; es braucht eine Hochschule, die diesen Namen verdient. Und der Charakter eines wirklichen Künstlers? Immer wieder sind es ein enormer Wille, zu lernen; die Fähigkeit zu jahrelangem Verzicht, aber mit einer grossen Vision - und ein wirklicher Wunsch, in die Öffentlichkeit zu gehen und sich mitzuteilen, etwas von der eigenen aufgeladenen Sensibilität und derjenigen eines Werkes. Denn das Publikum spürt immer das Sein des Künstlers und des Werkes.

Admir Doçi wurde 1982 geboren, besuchte in Tirana die Kunstschule und studierte in Zürich bei dem aus Schweden stammenden Prof. Anders Miolin. Das Konzertdiplom absolvierte er mit der Höchstnote. Er spielt nicht nur die klassische 6saitige Gitarre, sondern ist spezialisiert auf ein 13saitiges Instrument des Gitarrenbauers Ermanno Chiavi.

Was fällt auf beim Lesen des Curriculums? Sein starker Zugang zur Neuen Musik, eine Lust an Uraufführungen, eine ganze Liste von Werken, die dem jungen Künstler bereits jetzt gewidmet sind. Sieben Preise und Auszeichnungen, das solistische Zusammenspiel mit vielen bedeutenden Schweizer Orchestern, eine grosse Zahl an Auftritten, von denen besonders das Kammermusikfest in der Tonhalle Zürich erwähnt werden soll mit der Uraufführung eines Quintetts für 13saitige Gitarre und Streichquartett von Martin Derungs. Der Besuch unzähliger Meisterkurse und das eigene Unterrichten seit vielen Jahren ergänzen das künstlerische Bild, ebenso eine bereits erschienene CD und viele Projekte in Vorbereitung.

Wenn persönliche Begabung, ein künstlerisches Umfeld und der Wille, dies alles mit Hingabe zusammenzubringen, auszuarbeiten und in die Welt zu tragen, zu einem Ganzen verschmelzen, hat der Künstler unter Beweis gestellt, dass er in der Tradition der Verlebendigung der Kunst steht. Noch einmal Ernst Bloch: „Es geht nicht darum, die Dinge mit dem bloss betrachtenden Verstand zu sehen, der die Dinge so nimmt, wie sie sind, sondern mit dem beteiligten Verstand, der die Dinge so nimmt, wie sie gehen, also auch anders gehen könnten.“

Und wenn wir nun das Wort „Dinge“ mit „Kunst“ vertauschen? Schon länger beobachten wir die andere Bahn des Sternes Admir Doçi.

Zürich, im März 2009
Oliver Primus